KARDIOLOGISCHE ABKLÄRUNGEN

  • Liegt tatsächlich eine Herzerkrankung vor?

  • Welche Art von Herzerkrankung liegt vor?

  • Wie schwerwiegend ist die Herzerkrankung?

  • Wie ist die Prognose?

  • Welche Therapie sollte durchgeführt werden?

  • Welche Kosten kommen auf den Besitzer zu?

EKG, HOLTER- (24 STUNDEN-) EKG

  • Bei der Abklärung von Herzerkrankungen insbesondere bei Verdacht auf Herzrhythmusstörungen spielt das EKG eine große Rolle. Insbesondere bei Rassen, bei denen häufig erbliche Herzerkrankungen auftreten, die mit Herzrhythmusstörungen einhergehen ist diese Untersuchung für Erstellung von Diagnose, Prognose und Therapie nicht wegzudenken.

  • Mit Hilfe von an der Haut angebrachten Elektroden werden die elektrischen Ströme bzw. Potentiale am Herzen gemessen. Die Untersuchung stellt für das zu untersuchende Tier keine Belastung dar, da die Untersuchung schmerzfrei ist und keine medikamentöse Ruhigstellung des Tieres benötigt wird.

  • In besonderen Fällen, z.B. bei unklaren Ohnmachtsanfällen kann auch die Durchführung eines Belastungs-EKGs oder eines 24 h EKGs (Holter-EKG) notwendig sein. Bei Dobermännern wird ein Holter-EKG auch als Screening- Untersuchung beim jungen Hund und unbedingt beim Zuchthund durchgeführt, da hier früh die häufig auftretende Erkrankung Dilatative Kardiomyopathie erkannt werden kann.

  • Beim Belastungs-EKG wird ein EKG während körperlicher Anstrengung aufgezeichnet.

BAUCHULTRASCHALL, HERZULTRASCHALL
BLUTDRUCKMESSUNG

  • Blutdruckmessung bei Hund und Katze

  • Ein in der Humanmedizin schon sehr lange angewandtes Verfahren der Kreislaufkontrolle ist die Blutdruckmessung. Auch bei Hunden und Katzen gibt der Blutdruck eine sehr wesentliche Auskunft über die Funktion des Herz-Kreislaufapparates.

  • Wie beim Menschen ist die Blutdruckmessung völlig schmerzfrei und stellt für das Tier keine zusätzliche Belastung dar.

 
 
Nahaufnahme eines Black Dog

VORSORGEUNTERSUCHUNGEN